Trinkwasserqualität

Unter allen Lebensmitteln ist das Trinkwasser wohl das wichtigste. In Baiersdorf wird dieses eigens gefördert.

Im Wasserschutzgebiet am Kanal betreibt das Städtische Kommunal- unternehmen einen Flachbrunnen. Dieser ist zwischen 11 und 15 Meter tief. Eigene Gewinnungsanlagen befördern das Wasser nachts in einen Hochbehälter, so dass den Haushalten rund um die Uhr frisches Wasser zur Verfügung steht.

Wasserwerk im Wasserschutzgebiet am Kanal

Ständige Qualitätskontrollen durch das Institut für Umweltanalytik in Möhrendorf stellen fest:

Die Baiersdorfer Bürger beziehen erstklassiges Trinkwasser. Sogar zur Zubereitung von Säuglingsnahrung kann das Wasser bedenkenlos verwendet werden.

Fakten, Fakten, Fakten

Etwa 2.500 Haushalte sind an die Wasserversorgung des Städtischen Kommunalunternehmens angeschlossen. Das dafür zur Verfügung stehende Rohrnetz ist 150 km lang und befördert pro Jahr ca. 300.000 m³ Wasser.

Einwandfreie Qualität ist belegt

Das Baiersdorfer Trinkwasser ist ausgezeichnet. Dass dies auch weiterhin so bleibt, wird es regelmäßig nach den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung (TVO) untersucht.

Analysewerte

Das Wasser entspricht bakteriologisch und chemisch den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Nach dem Waschmittelgesetz handelt es sich bei dem Trinkwasser um mittelhartes Wasser mit einer Härte von 2,07 mmol/l (frühere Einheit 12 °dH). Calcium und Hydrogencarbonat sind die Hauptmineralien.

Die mikrobiologische Untersuchung ergab ein einwandfreies Ergebnis. Chemische Schadstoffe wie Pflanzenschutz- oder Lösemittelrückstände (LHKW, Benzol) oder PAK sind nicht nachweisbar. Die Gehalte an Schwermetallten (Rückstände aus den Leitungsmaterialien) sind niedrig.

Aus Vorsorgegründen wird das Wasser gechlort. Die dabei entste-henden Trihalogenmethane liegen unter dem Grenzwert.

Einen Einblick in die vollständige Trinkwasseranalyse aus dem Jahr 2017 erhalten Sie hier.